Die Ruhe

Eine Performance-Installation von SIGNA / ab 16 Jahre / 2G-Plus-Vorstellung

Uraufführung 19/11/2021

Paketpostamt Altona

Dauer: Fünf Stunden. Dreißig Minuten. Keine Pause.

In der ehemaligen Post- und Paketzentrale von Altona öffnet ein neuartiges Regenerationszentrum. Ziel ist eine umfassende Erholung von Trauma, Erschöpfung und Verwirrung, die nicht nur Menschen, sondern alle Lebewesen betreffen. Der Kuraufenthalt bereitet Sie auf Ihren endgültigen Umzug in einen dichten Wald vor, um dort neu erlernte Verhaltensmuster und Lebensformen zu erproben.
Das Regenerationszentrum befindet sich derzeit in der Versuchsphase und bietet einen fünfstündigen Aufenthalt für geneigte Klient*innen.

Gefördert von der Danish Arts Foundation und der Behörde für Kultur und Medien

TESTNACHWEIS
Erforderlich für den Besuch der Performance-Installation »Die Ruhe« ist zusätzlich zum 2G-Status ein zertifiziertes und personalisiertes negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests, das durch eine offizielle Teststelle ermittelt wurde. Das Ergebnis darf bei Betreten des Hauses nicht älter als 24 Stunden sein. Selbstverständlich gelten auch PCR-Testergebnisse. Diese dürfen bei Betreten des Hauses maximal 48 Stunden alt sein. Betriebliche Bescheinigungen werden nicht als Testnachweis akzeptiert.

MASKENPFLICHT
Bei 2-GPlus--Vorstellungen gilt eine Maskenpflicht.

SPIELORT
(Ehemaliges) Paketpostamt Altona
Kaltenkirchener Straße 1-3
22769 Hamburg

Eingang Ecke Kaltenkirchener Straße/ Memellandallee/ Augustenburger Straße, durch die Schrankeneinfahrt des DHL.

Verkehrsanbindung: Bus-Station Kaltenkircher Platz
Hier finden Sie die Spielstätte bei google.maps

EINLASS
Da das Einlassprozedere ein gewisse Zeit in Anspruch nimmt, bitten wir Sie pünktlich, nach Möglichkeit ca. 30 Minuten vor Beginn am Spielort zu erscheinen.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nach 18.30 Uhr kein Einlass mehr möglich ist.

Weitere Informationen zu den aktuellen Sicherheits- und Hygieneregelungen bei Vorstellungen des Deutschen SchauSpielHauses finden Sie hier auf unserer Website.

Fotos: Erich Goldmann

Es spielen: Luisa Taraz, Dominik Bliefert, Amanda Babaei Vieira, Karoline Amalie Severinsen, Franz-Josef Becker, Erik Ebert, Erich Goldmann, Arthur Köstler, Tilman Gunz, Markus Schmon, Tom Korn, Katharina Mairinger, Agnieszka Salamon, Omid Tabari, Larysa Venediktova, Mareike Wenzel, Robin Bode, Sara Conijn, Annabel Grosse, Lorenz Vetter, Andreas Schneiders, Anton Cornelius Thorsø Schulze , Simon Steinhorst, Sonja Salkowitsch, Benita Martins, Elise de Leede, Signa Köstler, Jaavar Sidi Aly, Martin Heise, Luna Worthmann

Konzept und Regie: Signa Köstler Bühne: Signa Köstler, Lorenz Vetter Kostüme: Signa Köstler Mitarbeit Kostüme: Tristan Kold Technisches Design, Sound und Medien: Arthur Köstler Mitarbeit Technisches Design, Sound und Medien: Erik Ebert, Lorenz Vetter Dramaturgie: Sybille Meier Produktionsleitung: Arthur Köstler Mitarbeit Produktionsleitung: Lorenz Vetter, Jaavar Sidi Aly Technische Produktionsleitung: Simon Urbschat

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

„Das Signa-Theater, zieht einen langsam, aber unausweichlich in seinen Kosmos hinein. Eine in sich abgeschlossene Welt, die Signa Köstler gemeinsam mit Lorenz Vetter erneut mit herausragend hässlichen Schrankwänden und Sitzgruppen, aber auch Erd- und Laubbergen und allerlei präparierten Tieren ausgestattet. Signa eröffnet Bilder und Erlebniswelten, die den Besucher auf einzigartige Weise mit sich selbst, aber auch mit den anderen konfrontieren.“

taz

„Mehr poetisch-assoziativ als stringent erzählen Signa Köstler und ihre Performer*innen in „Die Ruhe“ vom Menschen und seiner Projektionsfläche Wald. Eine aufdringliche Mystik macht „Die Ruhe“ zu einem so intensiven wie verwirrenden Abend. Es ist ein Abend, der einem nahegeht, unheimlich ist und unheimlich gut in diese Zeit passt, in der sich eine erschöpfte Orientierungslosigkeit breitmacht und damit die Sehnsucht nach „Ruhe“.“

nachtkritik.de

„Das Ökologie-basierte Generalthema der Performance vermengt Signa mit sehr viel Psychologie und ein bisschen Esoterik; von Sekten, Gewalt und Tod hat sie ja schon oft erzählt. Aber die Szenarien, die sie und das Team auch hier wieder entworfen haben, sind durchweg grandios. Wieder überwältigt Signa mit Bildern, aber auch mit Gedanken, die nicht unbedingt und immer zu Ende gedacht werden wollen und müssen – die aber Räume öffnen. Vor allem aber (und das war immer die gewaltigste Kraft in jeder Performance der Gruppe) überwältigt sie mit Empathie – so nahe kommen wir nur extrem selten Menschen, die uns ja letztlich immer auch etwas vorspielen; Berührung wird möglich.“

NDR Kultur

„[Es ist] alles so genau geplant, so detailversessen eingerichtet, dass schnell ein Sog entsteht. […] Am Ende werden alle einfach entlassen. Es gibt nicht einmal Applaus für die großartigen Performerinnen und Performer und ihre beeindruckende Installation.“

Die Zeit

„Huch, was ist da passiert? Nicht mal eine Dreiviertelstunde seit Vorstellungsbeginn, schon sind wir mit Haut und Haaren Teil der Welt, die uns die Performancegruppe Signa offeriert. […] Kuscheln, flehen, weinen, aber auch Strenge walten lassen, befehlen, warnen: Virtuos spielt das Ensemble auf der Klaviatur der Manipulation.“

Der Spiegel

„Es ist eine Mischung aus heiterer Scharlatanerie und todernstem Schamanentum, aus Geisterbahnvergnügen und Pfadfinderbündlerei, vermute ich. Auch mich zieht der Theaterabend trotz der vielen übergriffigen Berührungen in Bann. Einmal schleicht sich ein Schauspieler in einem Bärenkostüm von hinten an mich heran und klopft mir auf die Schulter. Ein herrlich blöder Scherz. Aber mein Schrecken ist trotzdem echt.“

Theater heute

„Eine Kunstaktion […], die auf der narrativen Ebene fasziniert. Und weil diese Geschichte von der dunklen Rückseite hippiesker Naturbegeisterung ihren Reiz hat, weil die Schauspieler:innen durch die Bank höllisch gut sind und weil die Publikumsmanipulationen so ausgeklügelt sind, lässt man sich auf den forcierten Distanzverlust auch mit ästhetischem Gewinn ein.“

Neue Zürcher Zeitung

„In Altona liefert das Kollektiv einmal mehr einen so eindringlichen Eskapismus, wie das in diesem Segment sonst kaum jemandem gelingt. Wer sich ihm öffnet, erlebt einen wilden Ritt der Emotionen, einen so rauschhaften Abend, dass man nur hoffen kann, dass hiesige Intendanten irgendwann den Mut finden, diese Künstler auch in die Schweiz einzuladen. Nach «Die Ruhe» dürfte es Signa an Rückenwind nicht mangeln.“

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